Verbandsfragen
Fragen des Vending report an den VAFA und unsere Antworten in VR DACH 02-19

  1. Das Jahr 2019 befindet sich in den ersten Zügen und das Einweg-Plastikverbot rückt näher. Das Thema ist umstritten wird innerhalb der Branche viel diskutiert. Wo sehen Sie hier Entwicklungschancen und wie sollten Operator die Problematik angehen?

Unsere Meinung dazu:
Es klingt hart und man wird uns deshalb vielleicht angehen, doch wie heißt es? „Was nichts kostet, ist auch nichts – bzw. erfährt keine WERT-Schätzung.“  Leider geht’s offensichtlich nur über den Preis verbunden mit einer guten Organisation, dass nämlich die unverzichtbaren Getränkebecher, -schalen und  -hilfen bepfandet werden, mit dem Ziel sie in einem geschlossenen Kreislauf zu halten bzw. zurückzuführen;  oder aber deren Einsatz von vorneherein zu vermeiden. Hört sich für uns hart an, doch geht’s leider nicht anders.  Wer das nicht wahr haben will, schaue sich doch einmal mit offenen Augen das aktuelle Geschehen und Gezerre in der Automobilbranche an. Wir sollten daraus lernen.
PS 2030 werden in Schweden keine Kfz mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen, so die Meldung vom 21.01.2019. Und wer glaubt da noch an nicht nachhaltige Maßnahmen für unsere Branche?

  1. Welche Maschinen sind erfolgsversprechender: InCup oder Kapsel? Was wird präferiert und warum?

Unsere Meinung dazu:
Warum oder? Die Qualität von InCup wird immer besser. Die der Kapsel ist bereits hervorragend. Zu präferieren ist allerdings – nicht zuletzt auch unter Umweltgesichtspunkten – die Öko- oder kompostierbare Kapsel, und nur die.  Hier treffen sich dann Geschmacks- und Öko-Qualität, was Sinn macht.

 

  1. „Wasser ist Leben“ – Wasserfiltration ist ebenfalls ein wichtiges Thema, nicht nur am Wasserdispenser. Die Wasserqualität muss stimmen. Werden wir für dieses Segment auch 2019 wieder einen Aufschwung erleben?

Unsere Meinung dazu:
Wir erleben das allenthalben. Deutschland hinkt nicht nur bei der Pünktlichkeit der Bahn hinterher. Auch in Bereichen wie Internet, Airports, Straßenwesen ist Nachholbedarf. Wenn nach den guten Jahren der Vergangenheit inzwischen auch im Bereich Wasser immer dringenderer Handlungsbedarf angemeldet wird, darf das nicht verwundern.  Die Gülle (auch aus dem Ausland) so wie die Kunststoffrelikte in Fischen lassen aufhorchen. Lassen jedoch auch vorsichtiger werden, als bisher.  Damit die Qualität langfristig sichergestellt ist, bleibt unserer Branche nichts anderes übrig, als aktiv zu werden. Die ergänzende Wasserfiltration ist eine Maßnahme, die zusehends sinnvoll erscheint.  Allerdings sollte diese Maßnahme unseres Erachtens nicht zum Nulltarif realisiert werden. Leider neigt unsere Branche eben zu diesem Fehlverhalten. Hier ist eine stringente und branchenübergreifende Argumentation / Information notwendig, um das erforderliche Bewusstsein zu schaffen.

Paul Brühl / VAFA e.V.

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