Verbandsfragen
Fragen des Vending report an den VAFA und unsere Antworten in VR DACH 12-18

1. Resümierend zum Jahr 2018: Welche Trends gab es im Bereich Heiß- und
Kaltgetränke? Können Sie hier spezielle Tendenzen feststellen?

Unsere Meinung dazu:
Alle scheint möglich zwischen „The same procedure than last year“ und auf den Kopf
gestellten Teilmärkten. Einerseits heißt’ s „Bohne, Bohne und nichts andres“, andererseits ist
man überzeugt, höhere Qualität auch mit „Kaffee ohne viel Aufwand“, also Incup, zu
erreichen. Immer wieder taucht der Begriff auf vom zweigeteilten Markt. Der Markt ist geteilt.
Schlecht, wenn‘ s der Verband nicht doch noch besser wüsste. Es gibt noch eine dritte
Variante, wo z. B. auch Incup wieder rückläufig zu sein scheinen und qualitativ hochwertige
Kaffee- und Kakaospezialitäten – nicht zuletzt auch im Sinne des Mehrweggedankens und
Drucks der Kunden – erfolgreich mit steigenden Absatzzahlen in TASSEN abgegeben
werden. Was da bezogen auf unsere gesamte Branche zutrifft, schwer zu sagen . . .?
Kaum eine Rolle spielen offensichtlich mehr, das wundert, die einst doch hoch gepriesenen
flavorisierten Heißgetränkespezialitäten.
Kaltes? Zuckerarm, ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker? Da scheint sich
unsere Branche noch sehr zurückzuhalten. Wasser hingegen ist gefragt wie nie. Und die
Süßgetränke laufen auch weiterhin bestens in einem extrem umkämpften Markt, wo
inzwischen nicht mehr jeder oder jeder zweite die Coca-Cola „zieht“, sondern auch deren
Mitbewerber erheblich aufholen und den Amerikanern die ehemalige Dominanz immer
strittiger machen.

2. Haben Operator spezielle Winteraktionen im Bereich Heißgetränke oder anderen
Segmenten angeboten bzw. haben sie vor, solche im Winter anzubieten?

Unsere Meinung dazu:
Da uns, dem VAFA, diesbezüglich keine derartige Aktion bekannt ist, haben wir das einfach
mal telefonisch hinterfragt. Mit eindeutigem Resultat, nämlich einem mehrfachen „NEIN“.

3. Wie hat sich die Entwicklung in Sachen frischer und regionaler Produkte aus dem
Automaten dieses Jahr gestaltet? Ist ein Wandel in Richtung regionaler und frischer
Produkte festzustellen?

Unsere Meinung dazu:
Der Distribution von innovativen Produkten aus Automaten kommt hierzulande bis heute
noch nicht in dem Maße die Rolle des Eisbrechers zu, wie dies eher in Japan der Fall ist, wo

die Produktakzeptanz über Automaten oftmals angetestet wird. So ist das auch mit Frische-
und Regionalprodukten. Sie sind eher die Ausreißer, nicht durchschlagend und nur bedingt
systembedingt distribuierbar.
Da das fürs Vending bestimmt Sortiment eher eine Rolle für die Grundversorgung spielt,
sehen die Aufsteller sich hier überwiegend in der Rolle des Reagierens, denn der des
Agierens. Zu viele Flops mit ausgefallenen Produkten, lassen unsere Branchenmitglieder
aus Erfahrung offenbar vorsichtig sein.

Paul Brühl / VAFA e.V.

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